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Vorkenntnisse UNIcert®-Stufe III (Stufe C1 GER)
Aufwand 2 SWS
Zuletzt aktualisiert: 08. Apr. 2016
Online seit: 20. Okt. 2009
Abschlüsse: keine
Kursersteller:Uni Erlangen
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SZOnline: Flaw and Order
Direkt zum Kurs

Kurzbeschreibung:

Dieser Online-Kurs wurde aus dem Eindruck heraus geboren, dass selbst fortgeschrittene Englischlerner beim Sprechen wie beim Schreiben oft noch Schwierigkeiten haben, die Satzbausteine und die Information innerhalb der einzelnen Bausteine an die richtige Stelle zu setzen. Dies führt zu „Fehlern“, die zwar oft nicht als solche erkannt werden, jedoch einen „holprigen“ oder unausgewogenen Eindruck beim Hörer oder Leser hinterlassen.

Zielsetzungen:

Besonders deutsche Lerner des Englischen stolpern häufig über die Hürden des englischen Satzbaus und die allgemeinen Prinzipien der Anordnung von Information im Satz. Ziel dieses Kurses ist es, dieser Tendenz entgegenzuwirken und der genannten Zielgruppe zu erschließen, „wo was hingehört“ im englischen Satz. Das bedeutet im Einzelnen:

  • Wiederholung allgemeiner Regeln zur unmarkierten Wortstellung im Englischen

  • Sensibilisierung für stilistische Aspekte der Informationsorganisation im Satz

  • Schärfung eines kritischen Bewusstseins für Informationsorganisation

  • Verbesserung des eigenen Schreibstils

Zielgruppen:

Studierende im Fachbereich Anglistik bzw. Amerikanistik, sowie Englisch-Didaktik.

Kursformen und -inhalte:

Am Anfang von Flaw & Order steht ein Crash-Kurs in der Analyse des englischen Satzbaus: Um zu verstehen, wo ein Satzglied hingehört, muss man verstehen, aus was dieses Satzglied besteht, bzw. was es ausmacht. Weiter geht es mit den grundlegenden Regeln des Satzbaus, angefangen beim einfachen SVO-Bauplan. Die Stellung der Adverbialen, welche auf den ersten Blick recht willkürlich erscheinen mag, führt uns schließlich zu den Prinzipien der Anordnung von Information, also zur so genannten Informationsstruktur englischer Sätze.

Für die Anordnung von Information spielen ferner Prinzipien wie „Nähe vs. Distanz“, sowie die „Thema-Rhema-Progression“ eine nicht unerhebliche Rolle: Oft entscheidet sich hierdurch, was stilistisch die angebrachtere Satzbauvariante ist; durch die Kenntnis solcher Details können die wohl häufigsten Fehler in diesem Bereich vermieden werden (a); die Studierenden entwickeln ein Gespür für leserfreundlichen Informationsfluss im Text (b). Das letzte Kapitel widmet sich schließlich einigen grammatikalischen Operationen, mithilfe derer sich der Informationsfluss im Text manipulieren lässt und den jeweiligen kommunikativen Zwecken angepasst werden kann.

Methodisch geht der Kurs weitgehend induktiv vor: Schritt für Schritt erarbeitet sich der Lerner durch das Lösen von Aufgaben die relevanten Regeln und übergreifenden Prinzipien. In einigen Fällen steckt die entscheidende Information in den Feedbacks zu den einzelnen Aufgaben; in anderen Fällen werden die entsprechenden Regeln in so genannten „summary exercises“ selbst abgeleitet. Die auf diesem Weg erstellten Zusammenfassungen sind, sobald das jeweilige Kapitel erfolgreich abgeschlossen ist, als HTML-Dateien zugänglich und können sozusagen als Regelmappe ausgedruckt werden (vgl. How to monitor your „Progress“).

Der Fortschritt im Kurs geht relativ steil vonstatten – angefangen bei den Grundlagen der englischen Wortstellung bis hin zu eher fortgeschrittenen stilistischen Tendenzen. Im Idealfall wird unsere Online-Komponente von einem Grammatik- bzw. Textproduktionskurs begleitet, bzw. von einem Tutorium, wo die Flaw & Order Lektionen in der Praxis erprobt und in offenen Grammatik- oder Schreibübungen angewandt werden. In solch dozentengeführten Kursen könnten die einzelnen Kapitel von Flaw & Order selektiv eingesetzt werden und eine nützliche Ressource für Übungen und Regelwerk bieten.

Uns interessieren Ihre Erfahrungen mit Flaw & Oder (sowohl als Dozent also auch als Lerner). Sie können uns Ihr Feedback auf folgenden Wegen zukommen lassen: Forum, Feedback Page, oder direkte Nachricht (vgl. Credit to the contributors). Vielen Dank im Voraus!